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Wie hilft die Orthese von Stil Menschen mit Tremor dabei, wieder ein normales Leben zu führen? Gründer IJsbrand erklärt es.

Da wir derzeit auf die Markteinführung unserer Orthese im Sommer hinarbeiten, freut es uns besonders, dass die Technische Universität Delft die Arbeit von Stil ins Rampenlicht rückt.

TU Delft Campus hat unseren Gründer IJsbrand de Lange zu seinem Werdegang befragt – von der ersten Idee bis zur Entwicklung einer Orthese, die die Hände von Menschen mit Tremor stabilisiert und ihnen hilft, wieder ein normales Leben zu führen.

Über die Schaltfläche unten können Sie den gesamten Artikel auf der Website des TU Delft Campus lesen.

Tests im Reinier de Graaf Krankenhaus

Laut IJsbrand ist Delft ein ideales Umfeld für Unternehmer, da hier alles, was man braucht, in unmittelbarer Nähe ist: das Wissen und die Versuchseinrichtungen der Universität, dasReinier de Graaf Gasthuisals regionales Krankenhaus sowie zwei Universitätskliniken in unmittelbarer Nähe (Rotterdam und Leiden). Darüber hinaus bietet der Campus der TU Delft eine Fülle von Möglichkeiten zur Zusammenarbeit.


Stil hat seine Orthese in den letzten Jahren im Reinier de Graaf Krankenhaus in Delft getestet, wo auch andere medizinische Innovationen aus Delft erprobt werden. Vor kurzem hat das Unternehmen die Funktionsweise seiner Technologie erfolgreich validiert.


„In der Neurologie haben Menschen mit essentiellem Tremor die Orthese getragen und uns entscheidendes Feedback gegeben. Sowohl zur Funktionsweise als auch zum Tragekomfort und zum Aussehen“, sagt IJsbrand.
So wurde beispielsweise festgestellt, dass der hochglänzende weiße Prototyp zu klinisch wirkte, weshalb er nun mattschwarz ist, um unauffälliger zu wirken und besser zur Kleidung zu passen. Außerdem wünschten die Testepersonen sich eine leichtere und kompaktere Orthese, die sich diskret unter der Kleidung tragen lässt. Das war mit dem größeren Prototyp nicht möglich, mit der weiterentwickelten Version ist es nun aber der Fall.

Bereits in den beiden Entwicklungsjahren standen die Patienten im Mittelpunkt, und alle äußerten einen klaren Wunsch: wieder ein normales Leben zu führen. In diesem Jahr stehen sie an erster Stelle: Nachdem sie schon seit geraumer Zeit auf der Warteliste standen, kann die Anti-Tremor-Orthese im Herbst ausprobiert werden. Der Preis wird in etwa dem eines Elektrofahrrads der Einstiegsklasse entsprechen. Auf lange Sicht soll die Kostenübernahme durch die Krankenkassen erfolgen.

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